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Ueber den Frieden unter der Kirche und den Staaten : nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung
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Wo nun die Kirche, wie so eben bemer-ket, die ihr von Gott und Rechtswegen ge-bührende Freiheit, und die gehörigen Mittelhat, wo insbesondere und vor Allem der völ-lig freie, unmittelbare kirchliche Geschafts-Berkehr mit Rom, mit dem Oberhaupte derKirche nicht gehindert wird, da wird die Kir-che schon sowohl dem Geize als der Ueppig-keit der Geistlichen steuern können und steuern.

Wer das hier Gesagte erwaget, der möchtewohl die Ansicht gewinnen, die Kirche könnenicht leicht zu reich sein, und man möchteauf den Gedanken kommen, dem so frommscheinenden Mißfallen am Reichthume derKirche liege Unglaube, Jrreligiösität, welt-liche Gesinnung zum Grunde.

Hier dürfte es nicht unpassend sein, etwaszu sagen über die Dotirung der Bisthü-mer, insbesondere im Westen von Preussen, und vorläufig zu bemerken, daß, wosolche Dotation nicht statt findet, und dieGouvernements-Kasse mitunter zuschießet zurUnterhaltung der Geistlichen, diese deshalb