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Ueber den Frieden unter der Kirche und den Staaten : nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung
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Und V. 31.: Seine Jünger baten ihn undsprachen: Meister iß! Er aber u. s. w.(V. 32—36.)

Johannes sagt: Judas habe bedauert,daß die Salbe nicht um 300 Denar verkau-fet und das Geld den Armen gegeben sei,habe das aber nicht gesagt, weil ihm anden Armen etwas gelegen gewesen, sondernweil er ein Dieb war und den Beutel trug.(Joh. xii, 4—6.) Es scheint, daß Judasden Beutel beraubte; er würde aber deshalbnicht Dieb genannt werden, wenn er nichtfremdes Eigenthum sich selbst zugeeignet hatte;aber wessen Eigenthum, wenn nicht des, mitseinen Jüngern umher wandelnden Herrn?Es gibt wohl auch noch solche, welche be-dauern, daß so viel Geld in die todte *)Hand gelangt.

*) Die Hand, welche das Brodkorn zur Nahrung desLeibes in die Erde säet, wird eine lebendigeHand genennet, und die Hand, welche das Brodkornzur Nahrung der Seele, das Samenkorn des Wor-tes Gottes in die Herzen der Menschen säet, wirdeine todte Hand genennet, und dieser Benennungbedienen sich Christen!!!