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Ueber den Frieden unter der Kirche und den Staaten : nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung
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alle Menschen in jenen geselligen Verbindun-gen, die wir Staaten nennen, leben sollen;Gott will ebenfalls, daß dieselbigen Menschen,welche Staatsmitglieder sind, auch Mitglie-der Seiner Kirche sein sollen, so daß einigeWechselwirkung der Kirche und des Staatsauf einander statt finden muß, obgleich dieStaaten die Menschen nur in Beziehung aufdas Irdische, auf die kurze Zeit dieses Er-denlebens, die Kirche aber, wenn gleich vor-züglich von Innen herauswirkend, den gan-zen Menschen und seine ganze Lebenszeit,von der Geburt an und in Beziehung aufdie ganze Ewigkeit anspricht und obgleichdie Staaten nur die physische, die militäri-sche Gewalt, die Kirche aber nur die mora-lische Gewalt hat mithin auch hier einegroße Verschiedenheit unter Kirche und Staatin die Augen fallt. Diese Wechselwirkungaber kann nach Gottes Willen, dem schonGesagten zufolge, unmöglich eine andere alseine freundschaftliche sein, somit wird die hierbesprochene Seite des Verhältnisses unter Kirche