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Einleitung.
Matrikel häufig abweicht, ohne dass ihr vor der der Matrikel einegrössere Autorität zuzuschreiben wäre. In einem Falle aber erwiessich die Benutzung jener AVrzeichnisse sehr nützlich. Im S. 1729sind in der Matrikel einige Namen durch Abreissen einer Ecke einesBlattes verstümmelt worden oder ganz ausgefallen. Aus dem Ver-zeichnis Hessen sich die Namen ergänzen.
Endlich haben wir noch die Möglichkeit, die Eintragungen derMatrikel vom Jahre 1787 ab an zwei Veröffentlichungen nachzu-prüfen, deren Verfasser G. F. Hartung ist. Es sind die bereits imA T orwort genannten AA r erke: „Akademisches Erinnerungsbuch für die,welche in den Jahren 1787 bis 1817 die Königsberger Universität be-zogen haben. Königsberg 1825. Druck und Verlag der Hartung-schen Hofbuchdruckerei“, und „Akademisches Erinnerungsbuch fürdie, welche in den Jahren 1817 bis 1844 die Königsberger Univer-sität bezogen haben. Herausgegeben bei Gelegenheit der drittenSäcularfeier der Universität. Königsberg 1844. Druck und A r erlagder Hartungschen Hof- und Universitäts-Buchdruckerei.“ Die Er-innerungsbücher geben nicht alle Namen der Matrikel, die ihr alsQuelle diente, wieder. Sie übergehen die Namen der Hörer. Auchweicht in ihnen die Schreibweise der Namen von der der Matrikelnicht selten ab. Da der Herausgeber die späteren Lebensschicksaleder Eingetragenen verfolgt hat, so wird er mit der Schreibweise ihrerNamen besser vertraut gewesen sein, als der Rektor, der die Namenzum ersten Male hörte und oft nach dem Gehör niederschrieb. Ichhabe daher zwar die Namensformen der Matrikel beibehalten, aberdie A^arianten der Erinnerungsbücher unter dem Text verzeichnet. Invielen Fällen wird der Registerband, der die wiederholten Eintra-gungen einer und derselben Person zusammenstellt und die Promo-tionslisten, die meist sorgfältiger als die Matrikel geführt sind, ver-arbeitet, die Verbeserung mancher Namensformen ermöglichen.
Einzelne Namen der Matrikel sind in Fraktur geschrieben wor-den, ohne dass man immer dafür den Grund angeben könnte. Häufigfindet sich Frakturschrift bei den Namen von Adeligen, die offenbarhervorgehoben werden sollten. Doch begegnet sie uns auch bei Ein-tragungen von ungelehrten Mitgliedern der Korporation, wie z. B.von Buchdruckergesellen. Diesem Verfahren der Rektoren, das ganzwillkürlich war, nachzufolgen, schien mir überflüssig.
AVährend die Schreibweise aller Eigennamen streng nach der derMatrikel wuedergegeben wird, habe ich in dem Text der Semestereinlei-tungen darauf verzichtet, jede Eigenheit des Schreibers zu wiederholenund mich der jetzt üblichen Schreibweise in der Regel angeschlossen.