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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
Seite
CXXXIV
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Einleitung.

Überschrift gesetzt, so dass das Auffinden der einzelnen Semesterkeinen Schwierigkeiten begegnen dürfte.

Die äussere Anordnung der Inskriptionen in der Ausgabe ent-spricht im wesentlichen jener in der Handschrift. Nur insofern weichtsie ab, als sie, im Gegensatz zu dem vielfachen Wechsel in der Folgevon Datum und Reihenzahl, immer mit der Reihenzahl beginnt unddas Datum folgen lässt, die Reihenzahlen nur von 1 zu 5 angibt, dieMonatsnamen, die in der Handschrift beim Beginn der Eintragungeneines neuen Monats gelegentlich über dem ersten Tagesdatum oderüber der Mitte der Zeile stehen, in die Zeile einrückt und sperrtund, abweichend von dem Wechsel zwischen arabischen und römi-schen Ziffern, wie er in der Handschrift stattfindet, immer die erste-ren verwendet. Häufig befindet sich in der Handschrift hinter einerZahl von Eintragungen eine Klammer (}), um anzugeben, dass eineReihe von Inskribierten einem Orte entstammte, oder dass sie sämt-lich Iurati oder Non-Iurati waren oder von derselben Schule kamen,oder auch dass sie zusammen eine grössere Summe als Inskriptions-gebühr erlegten. Ich habe im Anfänge auch diese Klammern beibe-halten. Als es sich aber zeigte, dass sie den Satz ausserordentlich er-schwerten, habe ich sie weggelassen und die Bemerkungen, die sichauf eine Reihe von Eintragungen gemeinsam bezogen, am Schlüsseder Namen, und zwar unter Hinzufügung der Reihenzahlen jenerEintragungen in eckiger Klammer, hinzugesetzt. Handelte es sichlediglich um einen Zusatz, wie iuratus oder stipulatus, so habe ichauch gelegentlich diesen Zusatz zii jeder Eintragung bemerkt.

Die gezahlte Gebühr wird in der Handschrift häufig durch eindedit (dt.) odersolvit eingeführt. Ich habe diesen Vermerk alsüberflüssig weggelassen. Nur dann habe ich ihn aufgenommen, wenner, weil in Verbindung mit einem andern Ausdruck, wiestipulatou. s. f., nicht zu entbehren war. Gab jemand nichts, so ist nicht sel-ten in der Handschrift eine 0 vermerkt. In der Ausgabe ist sie weg-gelassen worden. Die Gesamtsummen der Zahlungen sind in derAusgabe nur für das ganze Semester, nicht aber, wie hier und da inder Handschrift, auch für die einzelnen Seiten angegeben worden. Diezumeist übliche Münze, in der die Gebühr gezahlt wurde, habe ich,abweichend von der Matrikel, über der Kolumne der Gebühren ange-geben. Wo bei einzelnen Eintragungen eine andere Münze ange-führt wird, ist diese zur Eintragung hinzugesetzt worden. Diese An-gabe hat für die folgenden Eintragungen so lange Geltung, bis wie-der die Angabe einer anderen Münze eintritt.