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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
Seite
CXXVII
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Einleitung.

CXXYII

w.

1G24

S.

1629 :

36

oder

4,2%

w.

1G29

S.

1634 :

: 65

55

5,8 %

w.

1G34

s.

1639 :

: 81

55

5,3%

AV.

1639

s.

1644 :

: 82

55

4,4%

AV.

1644

s.

1649 :

77

55

5%

W.

1649

s.

1654 :

[58]

55

[4,9 %]

AV.

1654

s.

1656 :

: 9

55

2,9%

Man ersieht hieraus, dass der Adel an

der Gesamtzahl

schule verhältnismässig stark vertreten war. Durchmustert man dieeinzelnen Semester, so bemerkt man, dass die adeligen Inskribiertenüberwiegend den Provinzen Ost- und AVestpreussen, dann den jetztrussischen Ostseeprovinzen, Polen, Litauen und endlich den benach-barten deutschen Ländern, vor allem Brandenburg und Pommern,entstammten. Adelige aus Mittel- und Süddeutschland haben nurganz vereinzelt den AA^eg zur Albertus-Universität gefunden. So er-klärt es sich, dass zurZeit der höchsten Inskriptionsziffer, imDreissig-jährigen Kriege, der Prozentsatz der adeligen Inskribierten verhältnis-mässig niedrig war. Es waren fast nur bürgerliche Studierende, dievom Westen her nach Königsberg kamen, und zwar wirkliche Stu-denten. Ihnen gegenüber traten natürlich die preussischen oder bal-tischen Adeligen, die die Universität nach wie vor in annäherndderselben Menge bezogen, an Zahl zurück.

In der neunten Spalte sind von mir die Gratis recepti, in derzehnten die Pauperes für jedes Semester aufgeführt worden. Ganz ver-lässlich sind die Zahlen nicht, da die Rektoren in der Angabe vielfachungenau gewesen sind, auch der Unterschied zwischen den beidenGruppen nicht immer gemacht wurde, endlich bei so manchem, dernicht die volle Inskriptionsgebühr gezahlt hat, zweifelhaft bleibt, ober als Armer anzusehen ist. 1 ) Im allgemeinen wird man annehmenkönnen, dass die Gratis recepti, abgesehen von solchen, diehonoriscausa aufgenommen wurden, die Söhne und Verwandte von Pro-fessoren und Pastoren, also Angehörige des Gelehrtenstandes, waren,während die Pauperes aus den niederen Schichten der Bevölkerunghervorgingen. Die Zahlen der Gratis recepti und der Pauperessind nicht unbeträchtlich. Sie sind erheblichen Schwankungen unter-worfen gewesen, da die Entscheidung über den Erlass der ganzenoder eines Teiles der Gebühr von der Willkür des Rektors abhing.

In der elften Spalte habe ich die Zahl der Promovierten, in derdreizehnten und den folgenden Spalten die Nichtstudierenden, wie

1) Ich habe in der Regel nur die als Pauperes aufgeführt, die gar nichtsgezahlt haben.