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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
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Einleitung.

civium acadeinicorum inscripti sunt sequentes,iuris academiciparticipes facti sunt,academicum obtinuerunt ius,ius civitatis inhac Albertina adepti sunt sequentes,ius academicum petierunt etper inscriptionem in hanc matriculam obtinuerunt sequentes,iuscivium acadeinicorum sibi adquisiverunt et in hanc matriculamrelati sunt,ius scholasticum per inscriptionem acceperunt,iuscivitatis in hac academia obtinuerunt,civitate academica donatisunt,in civium acadeinicorum numerum eorumque matriculamrecepti relatique sunt, qui sequuntur,in civium academicorumnumerum recepti sunt sequentes.

Hier und da hat sich der Rektor mit der Nennung seines Na-mens und der Angabe des Semesters begnügt, ohne des Aktes derInskription und der Übertragung des akademischen Bürgerrechts"Erwähnung zu tun.

Im 17. Jahrhundert, namentlich seitdem der Schrecken desdreissigjährigen Krieges die Gemüter mit schwerer Sorge erfüllte,wurde es Sitte, den einleitenden Sätzen einzelne Worte oderSprüche vorauszusenden, die das Vertrauen auf Gottes Hilfe unddie Ergebung in seinen Willen zum Ausdruck brachten. So be-gann man mitJova, juva,In nomine Iesu,Cum Deo,InTe, Domine, speravi, non confundar in aeternum,Deus adiutormeus et refugium meum! und dergleichen mehr. Auch hebräi-sche Worte fanden Verwendung. Fromme Anrufungen undWünsche, wüe Sprüche wiederholen sich des öfteren auch am Endeder Semestereintragungen. So findet sich noch am Schlüsse desS. 1754 ein längeres Gebet, in dem der Rektor den Wunsch aus-spricht, dass die Namen derer, die er in die Matrikel eingetragenhat, sich dereinst am jüngsten Tage im himmlischen Buche desLebens finden möchten.

Da die Matrikel auch Rechenschaft über die Summen ablegensollte, die an Inskriptionsgebühren in die Hand des Rektors ge-langten, so wurde es im 17. Jahrhundert Sitte, am Schlüsse jederSeite die gezahlten Gebühren zusammenzuzählen und am Ende desSemesters die Gesamtsumme anzugeben. Auch haben manche Rek-toren die Zahl der von ihnen Inskribierten angeführt und, wenndiese besonders gering ausgefallen war, den Grund für diese Er-scheinung vermerkt. So heisst es im W. 1653:in spatio triummensium ob grassantem pestem plures non sunt inscripti quam hiquinque. Da im 18. Jahrhundert die Inskriptionsgebühren imGegensätze zu früheren Zeiten nach dem Stande der Immatrikulier-