Einleitung.
XXVII
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45 mk.
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Das Verdienst, das sich Büttner und Kalau durch ihre Schenkungerworben hatten, erschien so erheblich, dass die Universität sie beidehonoris causa zu inskribieren beschloss und die Eintragungen desSommersemesters 1676 mit ihren Namen begann.
Der Einband der Handschrift besteht aus zwei 22 cm breitenund 32 cm hohen Holzdeckeln, die mit Schweinsleder überzogensind. Vorder- und Hinterdeckel sind durch eingepresste Renaissance-leisten verziert worden, die in der Mitte je ein Eeld freilassen, das aufdem Hinterdeckel unausgefüllt geblieben ist, während sich auf demMittelfeld des vorderen Deckels folgende Inschrift in Antiqua Kapi-tale eingepresst findet:
„Matriculae / Pars II. I In / Academia / RegiomontanaMDCLXXVI /“ Danach folgt ein Adler und der Zusatz: „RenovataMDCCXXIX / Semestri Aestivo.
Der alte Einband war also .schadhaft geworden und wurde imJahre 1729 erneuert. Diese Erneuerung beschränkte sich vermutlich aufeine Wiederherstellung des schweinsledernen Rückens, ein neues Heftender locker gewordenen Bogen und auf das Beschneiden und Vergoldendes Schnittes. Die Seiten, jetzt 20,4 cm breit und 30,7 cm hoch, warenbereits bis 2210 numeriert. Durch das erneute Beschneiden sind dieSeitenzahlen zum Teil verstümmelt worden. Mit dem Ende des Win-tersemesters 1839 war der Raum der Matrikel erschöpft. Anstatt eineneue Matrikel anzulegen, behalf man sich damit, neue Bogen Papier,die sich von den alten wesentlich unterscheiden, nachzuheften. Dieneuen Blätter, die keinen vergoldeten Schnitt aufweisen, und die Sei-tennummern 2211—2228 tragen, boten für die Inskriptionen bis zumSommersemester 1844 einschliesslich Platz. Alsdann entschloss mansich zur Anlage einer neuen Matrikel. Die Erweiterung des zweitenBandes, zu der man im Jahre 1839 schritt, machte eine neue Verände-rung des Einbandes notwendig. Damals wurden vermutlich die inne-ren Seiten der Holzdeckel mit grauem Papier beklebt und vorn undhinten die Vorsatzblätter aus starkem, grauem Papier eingefügt undmit dem Einband durch schwarze Lederstreifen verbunden. Doch ge-hört möglicherweise diese letzte Neuerung einer späteren Zeit an.