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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
Seite
XVIII
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XVIII

Einleitung.

Die S. Ü7 ist leer geblieben. Auf S. 118 findet sich noch einWappen auf grünem Grunde, umgeben von grünem, mit buntenFrüchten geschmücktem Kranze. Weiss und blau gespaltener Schild.Im weissen Felde roter Halbmond, darüber und darunter je ein schwe-bendes rotes Kreuz. Im blauen Felde weisse, auf einem Aste sitzendeTaube mit weissem Ölzweige im Schnabel. Auf dem Turnierhelmblau und weisser Wulst. Darauf wachsend, ein roter Löwe, ein rotesKreuz in den Pranken haltend. Die Wappendecken rechts rot-weiss, links blau-weiss. Daneben in reich mit Früchten ver-zierter Kartusche:Wolgangus Peristerus alias de Columbis, artiumet philosophiae magister Graecarumque literarum Professor Ordi-narius 1559.

Es folgen 16 leere Papierblätter mit den Seitennummern 119bis 150.

Auf S. 151 findet sich folgende Eintragung:

Nomina Relegatorum I M. Joanne Sciuro Rectore / AnnoMDLIIII.

1. Joannes Schwarthoff Livoniensis propter atrocem contumeliam,qua clarissimum virum D. D. Andream Aurifabrum ante me Recto-rem affecerat, et quia ex Aresto hinc discesserat, ad totum sexenniumrelegatus est d. XIX. Junii ao. 53.

2. Christophorus Ortlob Svinicensis et propter insignem contume-liam, qua et suum magistratum et alios pios ac eruditos viros affece-rat, et propter contumaciam ad totum decennium relegatus est dieVIII. Julii.

3. Joannes Xotnagel Hirspergensis propter contumaciam adtotum triennium relegatus est die VIII. Julii anno 50.

S. 152157 sind leer geblieben. Auf S. 158 sollten unter derÜberschrift ,,G. Sabino Rectore ius Academiae ademtum est die Rele-gierten und Exkludierten aus der Amtszeit des Sabinus genannt wer-den, doch ist die Aufzählung unterblieben oder mit einem Blatte ver-loren gegangen. Mit der S. 160 beginnen die Inskriptionen des Rek-tors Georg Sabinus. Diese Seite trug ursprünglich die Zahl 1, undvon da lief die alte Blattnumerierung bis Blatt 57, bis zum Winter-semester 1576. Als im Jahre 1620 die Handschrift neu gebundenund die den Inskriptionen vorausgehenden Blätter mit Seitenzahlenversehen wurden, änderte man die Blattzahlen 157 in die Kolum-nen- oder auch Seitenzahlen 160303 um. Vom Jahre 1576 anwaren die Blätter nicht mehr numeriert. Vermutlich erhielten erst,als die Handschrift den neuen Einband bekommen hatte, die folgen-