Die nachfolgende Rede wurde bei der Grundsteinlegung des Köl-ner Dom'S am September Ili li! gehalten. Die erhebenden, un-vergänglichen Worte des Königs sind selbst die wahre» Tliore dernencn, gereckten, guten Zeit! durch welche der Geist deutscher Ein-heit und Kraft zu uns eingezogen ist. Dieser Geist ,, baue dennund vollende!" Wie aber wird er bauen und vollenden? Er wirdbauen, indem er uns die Schmach unserer Spaltungen, die Höheunseres Berufs und daS Lauern des Feindes unablässtg verge-genwärtigt; er wird vollenden, wcnn er uns erinnert, daß wir Alleeine Familie, Kinder aus einem väterlichen Blut und auch geistigerWeise Kinder eines Vaters, Erben und Miterben Jesu Christiund seines ruhmvollen Neich's sind; und er wird diese Vollendungbeschleunigen, wenn er uns Fürsten sendet, in deren Brust das Ge-fühl für die Einheit und Größe, Ehre nud Hoheit des deutschenNamens und Vaterlandes verjüngt und wiedergeboren erscheint, wiein der Seele Friedrich Wilhelm IV. Dazu wolle Gott seinen Segensprechen und mit diesem Segen alle Hirzen aller Zeiten befruchten.
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(iAch ergreife diesen Augenblick, INN die vielen lie-ben Gäste herzlich willkommen zn heißen, die als Mit-glieder der verschiedenen Dombau-Vereine ans Unseremund dem ganzen deutschen Lande hier zusammengekom-men sind, um diesen Tag zu verherrlichen."
„Meine Herren von Köln! Es bcgicbt sich Gro-ßes unter Ihnen. Dies ist, Sie fühlen es, kein ge-wöhnlicher Prachtbau. Er ist das Werk des Bruder-