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Reden und Trinksprüche Seiner regierenden Majestät Friedrich Wilhelm IV. Königs von Preussen
Entstehung
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Sie wurde l'ci der, am, October I8ti). erfolgte» Huldigungr>ou dem Könige au die Stände gerichtet. Mit Recht betont derMonarch, daß er Seine Krone von Gott zu Lehn trage, und daß anStelle der üblichen Huldigungsassecuranzen allein die Rechenschafttrete, die der König Gott, Seinem höchsten Lehnsherrn schuldige. DerDemnth, womit der König bekennt, ,,daß diese Rechenschaftschwercrwiege nnd fester binde, a ls a l le Versi chern n genans Erz nnd Pergament geschrieben", steht das bewnsste Ge-fühl von der Souveränität nnd Unmittelbarkeit seines KöniglichenThrones wohl an. Der König derhrißt aber auch eine echt deut-sche Regierung: nnd weiß nicht Deutschland, suhlen nicht wirselbst uns stolz und einig, größer nnd stärker darin, daß PreußensKönig wirklich der deutsche König wurde? Gott regiere desKönigs Hcrz, daß Er dem deutschen Vaterlandc der deutsche Kö-nig bleibe!

s war früher Herkommen, daß die Stande derdeutschen Lande ihre Erbhnldignng nicht eher leisteten,als bis die Hnldignngs-Assekuranzen eingegangen waren.Ich Witt Mich gleichsam dieser Sitte anschließen. Ichweiß zwar nnd Ich bekenne es, daß Ich Meine Kronevon Gott allein habe, nnd daß es Mir wohl anstehtzu sprechen: Wehe dem, der sie anrührt! Aber Ichweiß auch nnd bekenne es vor Ihnen Allen, daß IchMeine Krone zn Lehn trage von dem Atterhöchsten Herrn,