Druckschrift 
Reden und Trinksprüche Seiner regierenden Majestät Friedrich Wilhelm IV. Königs von Preussen
Entstehung
Seite
9
Einzelbild herunterladen
 

^ - -'^> ^6 ^->!>' Ä> ^6

^S> ^HMdMWWMWWWWWWWWMKWNS^

»Ä^v6^-KD «-r»e i»ede 8M»Sv6stl^-«

--KZ>^»ttV >o-.r?re ^eoc.

-eS^ ^<6NUV«W«MWAWMLWM!«MM«NS>5^ ^5^

Sic wurde vom Könige cim 8. Juni 18^9, am Tage nach demHiutritte liiisereS hochseligen Königlichen LandesdaterS, FriedrichWilhelm Iii. gesprochen, und war an eine Deputation des Stadt-Naths und der Stadtverordneten Berlin'» gerichtet. Sie darf Wohlein echter Königsgruß heißen; und wenn der König am Schlüssesagt:Diese Worte kommen aus meinem Herzen und sowird es immer unter uns seyn" wer fühlt sich da nicht leb-haft erinnert, daß eS dieselbe Schönheit, Güte und Einfachheitallerdings ist, die alle Worte des Königs noch jetzt so Werth undbedeutsam machen, als au jenem ersten Tage Seiner ^Regierung?..

(^ch bin tief erschüttert von dem großen Verlust,den das Land und Ich durch den Hintritt eines so vor-trefflichen Vaters erlitten, aber auch innigst gerührt vonder Hingebung, welche die Stadt Berlin immer ihrenHerrschern bewiesen. Besonders k)aben dies die letztenTage gezeigt. Die allgemeine Theilnahme aller Ein-wohner, die sich so klar aussprach, ist wahrhaft rührendfür Mich und uns Lille gewesen, und gereicht Uns sehrzun: Tröste. Ich habe Berlin lieb, nicht blos als meineVaterstadt, sondern auch, weil es immer dem ganzenLande mit den besten Gesinnungen, und in allem Gu-ten vorangegangen ist. Es hat dies besonders in denJahren 1810 und 1813 und wiederum ganz neuerdingsdargethan. Ich werde nie das Jahr 1810 vergessen,