sinnes aller Deutschen, aller Bekenntnisse. Wenn Ichdies bedenke, so füllen sich Meine Augen mit Wonne-thränen, nnd Ich danke Gott, diese Tage zu erleben."
Hier wo der Grundstein liegt, dort mit jenen Thür-mcn zugleich, sollen sich die schönsten Thore der .Welterheben. Deutschland baut sie, ^ so mögen sie fürDeutschland, durch Gottes Gnade, Thore einer neuen,großen, guten Zeit werden! Alles Arge, Unechte, Un-wahre, nnd darum Undentsche bleibe fern von ihnen.Nie finde diesen Weg der Ehre das ehrlose Untergrabender Einigkeit Deutscher Fürsten und Völker, das Rüttelnan dem Frieden der Konfessionen und der Stände, nieziehe jemals wieder der Geist hier ein, der einst den Baudieses Gotteshauses, jaden Vau des Vaterlandes hemmte!
Der Geist, der diese Thore baut, ist derselbe, dervor nenn und zwanzig Jahren unsere Ketten brach, dieSchmach des Vaterlandes, die Entfremdung dieses Uferswandte, derselbe Geist, der, gleichsam befruchtet von demSegen des scheidenden Vaters, des Letzten der drei gro-ßen Fürsten, vor zwei Jahren der Welt zeigte, daß erin ungeschwächter Jngendkrast da sei. Es ist der GeistDeutscher Einigkeit und Kraft. Ihm mögen die KölnerDompfvrten Thore des herrlichsten Thriumphs werden! Erbaue! Er vollende!
Ilnd das große Werk verkünde den spätesten Ge-schlechtern von einem durch die Einigkeit seiner Fürstenund Völker großen, mächtigen, ja, den Frieden der Welt