5g Novellistische Fragmente.
Erst schlägt er dm Herren Thüle selbst,
Darnach all seine Söhne zwölf.
Schau dich um, Herr Vvnved!
Herr Bonved bindet sein Schwert an die Seite, es lüftet ihnweiter auszureiten. Da kommt er zu dem Weidmann und verlangtvon ihm die Hälfte seiner Jagdbeute; der aber will nicht teilen undmuß mit ihm kämpfen und wird erschlagen. Und
Herr Bonved bindet sein Schwert an die Seite,Ihn lüftet weiter auszureitcn;
Zum großen Berge der Held hinreit't,
Sieht, wie der Hirt das Vieh da treibt.
Schau dich um, Herr Bonved!
Und hör du, Hirte, sag du mir:
Wes ist das Vieh, das du treibst vor dir?
Und was ist runder als ein Rad?
Wo wird getrunken fröhliche Weihnacht?
Schau dich um, Herr Bonved!
Sag: wo steht der Fisch in der Flut?
Und wo ist der rote Vogel gut?
Wo mischet man den besten Wein?
Wo trinkt Vidrich mit den Kämpfern sein?
Schau dich um, Herr Bonved!
Da saß der Hirt, so still sein Mund,
Davon er gar nichts sagen knnnt'.
Er schlug nach ihm mit der Zunge,
Da fiel heraus Leber und Lunge.
Schau dich um, Herr Bonved!
Und er kommt zu einer andern Herde, und da sitzt wieder einHirt, an den er seine Fragen richtet. Dieser aber giebt ihm Bescheid,und Herr Bonved nimmt einen Goldring und steckt ihn dem Hirtenan den Arm. Dann reitet er weiter und kommt zu Tyge Rold underschlägt ihn mitsamt seinen zwölf Söhnen. Und wiederEr warf herum sein Pferd,
Herr Bonved der junge Edclherr;
Er thät über Berg' und Thale dringen,
Doch könnt' er niemand zu Rede bringen.
Schau dich um, Herr Bonved!
So kam er zu der dritten Schar.
Da saß ein Hirt mit silbernem Haar,
Hör du, guter Hirte mit deiner Herd',
Du giebst mir gewißlich Antwort wert.
Schau dich um, Herr Bonved!