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thut das anständig und bescheiden! treu in seinem Be-rufe erwirbt er sich redlich sein Brot, und nützt sei-nen Mitmenschen, wo er rann. Biederer Staatsbür-ger! reiche Jeder dir mit Achtung und Liebe die Hand,sage Jeder, auch ich will seyn, wie du!
§- ly-Der Deutsche.
Ben jedem Volke finden wir, wenn wir es ansdem Gesichtspunkte der Menschenkunde beobachten, ei-nen cigenthümlichcn Nationalcharaeter, der sich in derHandlungsweise der großeü Mehrheit deutlich und be-stimmt ausspricht. Um zur Kunde desselben zu gelan-gen , gibt es neben der lebendigen Beobachtung zweyziemlich sicher bürgende Wcisthümcr: die Geschichteund eins, in dieser Hinsicht bisher nur noch weniggenutztes, die Sprichwörter eines Volkes. Unter demLeitstern bepdcr entdecken wir unverkennbar als Grnnd-züge des deutschen Characters:
Frcpheitssinn und Fwcphe itsliebe, ver-schwistcrt mit Mannhaftigkeit, Muth und Tapferkeit,'Ehrlichkeit und Redlichkeit, woraus sich,mit steigender Cultur, Gcrechtigkcitslicbe, Achtung fürdie Gesetze und die hergebrachten Formen, Treue, Wahr-heitsliebe, Geradheit und Offenheit entwickeln, alles''"'n, welche wir vornehmlich bcy den Deutschen