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Religiosität, der Sittlichkeit Mutter. Derlektern entsprossen die hochgeachtete Manner- und Wei-bcrkcuschhcit, diese Quelle der Kraft, diese Schöpferindes schönen, hauslichen und Familiensinnes, welchenFrohsinn und zugleich Gastfreiheit begleiten;
Gehaltlich keitssinn (solider Sinn, Solidi-tät). Daher des Deutschen Geduld und Ausdauer,seine Erwerbsamkeit, seine Sparsamkeit, seine Erfind-samkcit; daher seine Besonnenheit; daher seine Wiß-liebe neben' Bescheidenheit und Anerkennen fremdenVerdienstes; daher seine Einfachheit.
Den Frepheitssinn, die Frepheitslicbc, die Mann-haftigkeit, den Much, die Tapferkeit der Deutschenbekundet, seit jene in ihr auftreten, die Geschichte;die jüngsten glänzenden Bcyspicle dieser Heldcntugen-den gaben die Schweizer und Niederlander, diese bey-dcn Zweige unserer großen Familie, unglücklicher Weiseals Abrisse ausgesprochen durch den, die ZcrknickungDeutschlands im Busen tragenden westfälischen Frieden.(Möchten diese Vruderfamilicn nun sich wieder an-schließen an den deutschen Bund, ans Mutterland!) ,lieber diesen Freyheitssinn und diese Tapferkeit sprachTacitus °ch, der kraftvolle Römer, unvergeßlicheWorte — ein schöner Ahnbrief ihnen, zugleich einMahnbrief ihren Nachkommen auf alle Zeiten:„ Sech shundert Mid vierzig Jahre hatte RomUcbcr Germanien Cap. 37.