Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
157
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V Schlüssel, warum oft manche Adltche mit viele» an,'I sehnlichen Güter» doch nicht wcit kommen können; cheIre Renkmeistcr und ihre vielen Aufseher werden oftIrcich, oder wenden doch viel auf, und die Herren geeIrathe» mit allen ihren adlichcn Frcyheiten, mit allenI Frohnden :c. in Schulden. Ja, sagt man indeßI ferner, und erkennt es hierbei) an: nur das Private!,-Igenthnm wird am besten genutzt, und zum höchstenErtrage gebracht. Gut! so bleibe man nicht bei) Zeit,'I pacht stehen, sondern verleihe die angemessen zercheilrrcn Güter zu freyer Erbpacht. Und welcher Untereschied bleibt dann zwischen Privatcigcnthum und freyer«Erbpacht? In der Benutzung und in dem Sporn zur! möglichst höchsten keiner, aber ein anderer wohltbä-I tigcr. Nicht jeder kann nähmlich so viel Iond, so vielCapital haben, um ein Privat.-Eigenthnm zu kaufen,aber derer, die Iond, Capital zur Cultur genug ha,-ben, gibt es viele, und der Hauptfond ist hier: Lustlnid Much zur Arbeit und rüstige Hände. Zugleichgewährt dem Erbvcrpächter die Erbvcrlcihung alle Vor-! thclle des Verkaufs. Wer nähmlich nicht aus Noch oder! als liederlicher Wirth verkauft, will doch sein Capitalwieder nutzbar anlegen, will eine Rente davon ziehen.I Diese Rente zieht der Erbverpächter, und sicherer, alsr irgend eine andere Capi ralrente; er hat eine immerbürgende Hypothek, und bleibt in dieser Hinsicht ssgut, als wirklicher Grundbesitzer. Aber welche Rcnre