bleiben. Denn bekanntlich kann man, bey gutem Bo-den in mittelmäßiger Cultur, die Einsaat und Eultur-kosten, letzlere nach den gewöhnlichen örtlichen Geld-preisen angeschlagen, den Dünger und die Drcschkostengegen den Strohcrtrag aufgehoben, gegen die Hälftedes rohen Ertrags in Körnern rechnen. Die andereHälfte gibt, im Durchschnitt von Jahren, selten nachGeldertrag ein viel höheres Proecnt, als die landes-üblichen Zinsen des Kaufwerths-Capitals vom Grund-stücke. Dieses Proecnt steigt zwar höher bey vorzüg-licher Cultur, welche aber nicht in die gewöhnlicheRechnung genommen werden kann, gleichwie auch bei)ganzen Landgütern, welche als Total gewöhnlich gegenden Einzelpreis geringer stehen, ja bey letztem inmier^wenn Viehzucht mit dem Ackerbau zweckmäßig in Ver-bindung gesetzt wird, wo dann aber, eigentlich, dergrößere Ertrag auf Rechnung der Viehzucht — einesan sich besonderen Erwcrbzwcigcs — kömmt; dagegensteht der Ertrag von Grundstücken in manchen Gegen-den, wo wegen örtlicher, mannichmahl nur zeitlicherVerhältnisse, die Kaufpreise hoch sind, weit unter demgewöhnlichen Zinsfuß, und Beyspielc von ein und ii,Proeent sind nicht unerhört, vollends bey Verpachtung,oder gegen den gewöhnlichen Micthprcis gerechnet. —Vey Gebäuden muß man von dem Einkommen, vonder Miethe jedenfalls erst die Neparaturkosten abzie-hen ; diese betragen Hey den gewöhnlichen Micthprei-
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