thumist, zugleich um soviel mehrArmuth; der Reich-thum insbesondere ist ferner nur bey verhältnismäßigwenigen Individuen vorhanden, die größere Mehrzahlder Einwohner gehört zum Mittelstände, die meistenzu den Geringen. Was hilft diesen letzteren allen,in Beziehung auf nutzbaren Mobiliarbcfitz, die Hand-lung? Im Gegcntheil haben der Mittelstand und dieGeringcrn in solchen Handelsstädten das Nachtheiligeans sich, daß die nöthigstcn Lebensbedürfnisse theurersind, und überhaupt mehr Luxus da ist, als in klei-nen Orten und auf dem Lande, ohne deshalb Gele-genheit zu haben, um so viel mehr verdienen zu kön-nen. Auch hier ein Bcpspiel. Nach jenem Maßstä-be muß das Individuum, welches ivvo Rthlr. Ncve-nüen hat, in einer Handlungsstadt viel mehr Mobili-arstcuer bezahlen, als ein Individuum von gleichenNcvcnüen in einer kleinen Stadt von wenig Hand-lung, obgleich letzteres wegen der wohlfeileren Lebens-art vielleicht die Hälfte seiner Ncvcnüen erübrigt, in-des jener Bewohner der Handlungsstadt mit den nahm-lichen Ncvenücn kaum zur Bestreitung seiner nöthigenAusgaben ausreicht. Hier tragen also beyde offenbarnicht verhältnismäßig. Eben so gibt auch der Micth-wcrth der Wohnungen keinen richtigen Maßstab derSpecialvertheilung der Personal- und Mobiliarsteucr.Denn das Haus, welches einer bewohnt, steht seltenmit dem wirklichen Besitz von nutzbarem Mobiliar-Ei-
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