bcp der Abschätzung berücksichtigen! so Mußte man allezwey, höchstens drep Jahre eine Revision des Cata-stets, und theilwcisc eine neue Abschätzung voruehmeii, ^wenn man gerecht seyn und vorbauen wollte, dasi Nicht'»gch dem, gegen Arbeit und Kosten vcrhältnißmäßig ^kurzen, Zcitrautne von 50 Jahren wieder sehr beträcht-liche Ungleichheiten eingetreten seyn sollten; würde-ferner der relative Ertrag angenommen, so könnte der-Ertrag von schlechterem Vodctt, wegen der, nach Local-umständeN, welche Zufälligkeiten unterworfen sind, HS-^Heren Korn-, geringeren Culturpreiscn und dergleichen,-!mit dem Ertrüge von gutem Boden zusammentreffen,folglich der gute utid schlechtere Boden in eine Classekommen. Ein anderer Hauptgrund ist die große-Verwickelung und Erschwerung des G e sch aflt
andern Besitzer ic., dann ist die Catastcr-Arbcit schon zum !Theil Unnütz; es müssen jahrlich neue Veränderungengemacht werden, und zuletzt sieht man über den angelapp-ten Veränderungen die Sache selbst nicht mehr. Esmüßte man z. B. einen großen Unterschied der Abschä-tzung zwischen einem noch neuerlich mit jungen Bäumen!bepflanzten Baumgarten, einem ander» mit völlig trag-baren, und einem dritten mit alte», zum Theit abgän-,gigcn BänMen, und so nach allen Zwischenzellräumen lmachen; zu welcher abschreckenden Einzelheit wollte da§führen! .Auf diese Weise muß man denn freplich zu der,in Frankreich, wo der Gedanke an ein allgemeines Grund-steuer-Eatastcr nun schon seit drev Jahrhunderten verge-bens im Umlaufe gewesen ist, ziemlich geläufigen Ideekommen, daß ein allgemeines Stenercatastcr eine tlwMöglichkeit sep.