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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
406
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4O6 Unter den Carolingem,

um Steuern daraus zu ziehen, behalten; eine sehr wich-tige aber fast unvermerkte Veränderung. Der Bischof,welcher im Heerbann blos ein geistliches Amt hatte / ist,wie eS einmal darauf ankommt, den Krieg blos mitDienstmannschaft zu führen, eben so berechtigt und ebenso beichaftiget wie andere Kronbcdiente, seine eigne Machteinzurichten. Allen kommt es sehr zu statten, daß diePostecy gegen die vielen Hcerzdpse c) eifert, und jedenehrbaren Mann anweiset entweder bey dem Kayser oderseinen geistlichen und weltlichen Beamten in Dienste zugehen. Noch hat er die Wahl unter diesen Herrn, docherkennet man schon die Unbequemlichkeit dieser Freyheit 6),und jeder Reichsbeamter bemühet sich natürlicher Weiss,diejenigen so in seinem Amte gesessen sind, auch in seineDienste zu erhalten, und mit der Zeit eine Linie auf demReicheboden zu ziehen, worüber ihm ausser dem Kayseroder dem Herzoge kein andrer einen Mann entziehen soll.

a) Es heißt in dem Verein unter den dreyen Söhnen Lude-wigs vom Jahr 847- er vostunus vt cnstisounguonvstrormn in cujnsonngiiL roxriio stt, cmn /,?-in stostein, ve! a!n5 stii,8 ntilitatibm per-Zat: nist WÜ5 reoni invasto, guain cli-

cunt, gunst abstt, accirlerct, vt iüius

re^ni acl emn repostenstarn cominnniter pcr-mt.

U" U. p. g2 Hieraus ist beyläufig z» er-sehen , daß die Theilimg der Sohne Ludewigs nicht wieman jetzt behauptet, conunnnionein IZcribann! auf-gehoben habe. Es bleibt unnz Iisribannns, und diesenbegreift das Wort Imperium, und »/e«/ Imperator.Der liuperator aber ist Hcsrbaiins-Eeneral, und hat sogut wieHeerbamis-Herzog und Hcerbaims-Grafen,durch

die