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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
392
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Z 9 2 Unter den Carolmgem,

tiam yoenitentia inuläkentur. Uuclov II. DD. c i.ay. «LiKküc. in L. l. (?. y. 1247. Die Praxis hat sichaber an diese Verordnung nicht gekehrt, und werdennoch jetzt viele solche Brüchten imer Lchscoyum et co»nutem. oder deren heutige Vicarios, den FrcnicliaLo-nuin und die Bcaiule gelheilet.

§. 41.

Fernere Schicksale des Heerbanns.

Indessen wurde der Heerbann doch noch immer starkgebraucht, so ozt das Reich oder das Vaterland zu ver-theidigen war; insbesondre aber hatte der sächsische fast be-ständig gegen die Einbrüche der nordischen und slavischenVolker zu arbeiten, die ihnen ohne Unterlaß beschwerlichfielen. Hcer lag ihm mit der Zeit die ganze Vertheidigungallem ob g), wogegen er aber auch verschonet wurde, wenndas Rcich auf einer andern Gränze zu vertheidigen war b>).Noch unter Carls Regierung mußte er, als die Normän-nec Frießland eroberten, einige Jahre nach einander zuFelde r); das Glück war ihm nicht günstig, weil Carlden Sachsen mit seinen Franken zu Hülfe eilte, und dieFriesen viel gelitten hatten. Das Aufgebot war oft sostark, daß auch die geringsten nicht verschonet werdenkonnten ä). Unter Ludcwig dem Frommen gieng er an-fangs fast jährlich zu Felde e)/ und die Last mußte ihm inder Folge noch schwerer werden, als die Dmstmannschaftihr Glück in den Fehden zwischen den kayserbchen Prinzensuchte, und die Reichvgränzen nur von ihm den nächstenSchutz zu erwarten hatten. Aber sein Unglück mochte denhöchsten Grad erreichen, als der Kayser Lothar, nachdemer in der Schlacht bey Fontenay (841) den Kern seiner

Dienst-