fünfter Abschnitt. ?85
daß sehr viele solche edle Herrn bischöfliche iöAinislb.riales geworden: so kann man es wohl als richtig an-nehmen.
<?) Es ist nicht wohl glaublich, daß unser Bischof damalsschon Lomitatus im eigentlichen Verstände erhalten habe,man weiß auch nicht, wo die ccurütstus Mvnis bele-gen gewesen; sämtliche aomiwtns erhielt er erst 122.5.und so scheint es, daß darunter ein emnicatm' chmchnvchstulus, wie Luen. IV. sich ausdrückt, oder"die Grasschaft über gewisse Leute verstanden sey. Dochhatte das Stift Paderbocn verschiedene aomimtus stu-rer jiaoos. p>ro flecimig irovw Lorbeiw clotis erhal-ten. /cht.'e a^>. l.L.iü^oi'2. Ist I. j). Z20.
§- Z9-Die Heerbanns Beschwerden bleiben.
DaS traurigste war, daß die Sceuren, deren dieHeerbanns Hauptleute einige zu allerhand gemeinen Ausga-ben a) eingeführet hatten, nicht auch zugleich mit herun-tergiengen. Man nannte sie nach der Zeit, worin sie er-hoben wurden, Herbst-oder Mayschatzungen, oderHerbst - undMc'.ybecden b), und derEöelvogt hob sie,ohne daß die Gemeinen eine Rechnung davon verlangten;man gonnete ihm was er erübrigte zu seiner Ergvtzung, da-her müssen sie als ordentliche c) Sceuren betrachtet wer-den. Das Wort Beede oder Bäte ä) ist sonst der Na-me einer außerordentlichen Steuer, die so wohl mit Bit-ten als mit Zwange gesamlet werden kann, weil die ge-meine Last mit gemeinen Schultern getragen werden muß.Aber im letztem Falle muß sie berechnet werben e). DerEdelvogt behielt die Bäte wie der Graf semGowkorn undseine Dienste, ohnerachtet sie mit dem Verfall des Hcer-
Bb 2 bannS