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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
379
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fünfter Abschnitt. Z79

nickt zn allen Zeiten gleich klar einsieht, daß dieses Dienst-gefälle sind.

§- 37-

Ferner durch die Uebermacht der Generalität.

Noch mehr aber verfiel derselbe, als subewig derFromme, oder vielmehr sein unweiser Minister Adelard,der allen gefällig seyn wollte, und darüber keinem gefiel,den Reichöbeamten zu vieles nachgab, und seinen Herrnfast um alle Krongüter brachte a). Zwar gieng er damitnicht so weit als nach ihm der König Lotharius, welchereinen Abt zum Herzog machte, und ihn damit mehrernBischösen vorsehte b>); aber er legte doch den Grund da-zu, daß die Heerbannsämter blos als Quellen verliehenwurden, woraus jeder seine Hausmacht oder Dienstmann-schast vermehren konnte. Schon war es gegen das Endeder vorigen Regierung nicht mehr so gegangen, wie es hattegehen sollen, indem Carl bey seinen beständigen Kriegen,den Herzogen und Grafen besonders den entfernten, wor-runter Herzog Egbert in Sachsen mit gehörte, zu vieleshatte nachsehen müssen; worüber eine solche ungeheureMenge von Eigenthümern c) in ihre HauSdienste zu gehenwar genöthigt worden, daß auch Ludewig der Fromme zuAnfang seiner Regierung solcherhalb eine eigne Untersu-chung c!) anstellen zu lassen, und die strengen Verord-nungen e) seines Vaters gegen dergleichen Unterdrückun-gen zu erneuern dienlich fand. Aber jetzt gieng cS nochschlimmer, indem der Kayssr seinen besten Verordnun-gen keinen Nachdruck zu geben wusie, und aus einerschwachen Politik bald zu gelinde und bald zu strengewar; man liebte ihn nicht, wenn er belohnte, und fürch-tete