fünfter Abschnitt zvi
und zu Cölln (87z) beygewohnt u) und den Schaden, wel-chen unser Stift durch den Fehler Gsßwins erlitten hatte,wieder einzubringen gesucht habe b>). Seht man diesemnoch die Einweihung des Klosters Herssebrock bey, welcheEgbert den i; May 860 verrichtetet): so hat man dieBruchstücke alle, worauf einer sein Urtheil von der ehma-ligen Größe des Werks gründen kann. Das Kloster stif-tete die Witwe des edlen Herrn Eckhardt, Namens Wald-burg, die sich auch nebst ihrer Tochter Duda dort aufneh«wen ließ, auf ihrem Eigenthums. Es ist dieses das ersteKloster in unserm Sprengel, welches auch noch jetzt, daes in der Grafschaft Rheda liegt, unter der geistlichen Ge-richtsbarkeit unsers Bischofs steht, und wie zur ersten Zeitalle Klöster, der Regel des H. Benedictus folgt. Diegroßen Familien sahen damals dergleichen Klöster als diebesten und ruhigsten Witwensitze an, stifteten solche meh,rentheils in dieser Mitabsicht, und behielten sich denersten Platz in denselben vor. Sie waren solchergestaltdie glücklichsten und nützlichsten Einrichtungen ihrer Zeit,und d»e Töchter, welche darin unter der mütterlichen Auf-sicht einer solchen vornehmen Witwe erzogen wurden, be-fanden sich an einer Art von Hofe, und zugleich in derSchule einer wahren Frömmigkeit und Tugend, derglei-chen ausserhalb den Klöstern, in der übrigen bewohntenWelt, damals gewiß nicht anzutreffen war cl). Egbertstarb den 1. Febr. 884.
s) V. in Eoll. cnna. 1s II. p. 244. Z22.
ZZY. In Lnnoilic) Eolon steht latör»»?»/ blp. eccl.Oln. und unter einer andern in cnelem conoilic» fürdas Kloster Essen ausgefertigten Urkunde i'A p. g 61.
woraus LLKU/vko in der kurzen Er?
zahlung