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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
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dritter Abschnitt.

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s) Die Klage hierüber ließt man auf allen Blattern bei)den damaligen Schriftstellern, und sind dagegen unzah-liche Verordnungen vorhanden, wodurch der Gebrauchder gemeinen Runde und Quartiere auf den öffentlichenDienst von Carln den Grossen eingeschränkt wird. S»V. min. LlZ. §, 26. beym o/cou?. 1". I.

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Des Kaysers Betragen dagegen.

Carl fand ihre Besorgniß nicht ohne Grund, undseine Verordnungen werden so gleich zeigen, wie er sichmit allem Fleiße um ihre Beruhigung bemühet habe. In-dessen blieb der Hauptpunkt, nemstch die Vereinigung mitden Franken festgestellt, und beyde Nationen traten unterdas neue abendländische Kayserthum. Nunmehr warendie Sajftn Reichssassen a). Der bisherige Gottes- oderPnesterfnede machte dem Königsbanne Raum, und dieReichsfahne wehete da, wo vorhin die Gottesfahne b)gestanden hatte. Carl war gesalbt c) und August, mit-hin lein gemeines Oberhaupt. Sie traten also unter einevollkommene Decke, welche die Wehren leicht in Aute c?)verwandelte. Die Mahnung e) hörete auf, und siebewlliigren dafür dein Kayser sechzig Schillinge f) zurhöchsten Strafe, welche er jedoch nie ohne ihrem Wil-len verdoppeln sollte. Dieses war das Ende der sachsi-schen gemeinen Freyheit, welche nach einem drey unddreyßigjäyriqen Kriege nur wenige noch kennen, und meh-rere aus Ermüdung A) und Armuth mit Freuden gegeneine glückliche Herrschaft vertauschen mogten.

a) Die Sachsen sind meiner Meinung nach nicht in dieKrone der fränkischen Könige, sondern der fränkischenKayser geflochten worden.

P Z b) Li-