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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
212
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2 l 2 Unter den Römern und Franken,

Obermacht seiner Waffen erlaubte, ihr Herz gewann ernie, und dem frankischen Heerbann muffe e6 ausserordenc-lich beschwerlich fallen, Winter und Sommer zu Felde zuliegen, sich als Besatzungen in fremden Landern gebrau-chen zu lassen, und bey dem geringsten Umschlag der Sa-chen in Ungarn, Spanien oder Italien, einen sichernFeind an den Sassen zu fürchten. Dies bewog ihn end-lich seine Absicht auf eine edle freie Vereinigung beyderNationen zu richten. Er setzte also den Sassen einen Tagnach Seltz, und schlug ihnen vor, ob sie sich als Christenin ein gemeinschaftliches Reich mit den Franken einlassen,ihn so wie diese für ihr gemeinsames Oberhaupt erkennen,diejenigen, welche er an seine Statt schicken würde, ge-bührend aufnehmen, besonders aber den Bischöfen undGrafen, als ihren geisi-und weltlichen Vorgesetzten ge-hörige Folge leisten, und ihnen dasjenige entrichten woll-ten, was ihnen bey den Franken gegeben würde s). Aufdiesen Fall sollten sie mit diesen einerley Wehrung b>),Vorzüge und Gnade gemessen, von allem Tribut befreyet,und so wie diese, auch nicht anders als in ihrer Heymath,von ihres gleichen, und nach ihrem eignen Rechte gerich-tet werden.

a) Tu conäitions a reAe propoftta et ab illis luleepta,tracklnrn per tot annos belluin conftat elfe ftnituin,nt abjecfto cia:mc>nuin cultn et reliäkis patriis ca-ri-rnonüs cbrickianT lrllei atgne reüojonis Lacramentasulciperent, et braneis aclunati unn8 euiri Ü8 popn-Ins eKcerentur, in vita L. lVl. c. 7.

Ausführlicher hat der koeru ^non. beym i-Liönll'?.1'. I. p. 15z. die Bedingungen aufgeschrieben. bas paeis Ie^e8 iniernnt,

I^t 1) totc> penirus ritu cullngue reliäko

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