2O2 Unter den Römern und Franken,
rhcin an die Lippe, schlug beyBucholz und drang in unsreGegenden, wo sich ihm alles unterwerfen muste. Da-mals konnte unstreitig die Stiftung unser Küche mit allerSicherheit geschehen. Denn Carl baueke nun schon780 Vestungen an der Elbe, und rechnete auf die Sassen78t als Reichsvolker. Desto empfindlicher fiel es ihmalso, daß sie bey einem Einfalle der Slaven in Thü-782 ringen, welchen Widekind unfehlbar veranlasset hatte,anstatt ihm zu helfen, sich mit jenen Reichöfeindenverstanden, und ihm ein anfehnlicheö Heer auf dem Sün-tel abschlugen g). DieS erbitterte ihn so sehr, daß erselbst mit seiner ganzen Macht den Sassen ins Land gieng,und an die viertausend fünfhundert Gemeine k>) bey Ver-ben an der Aller enthaupten ließ.
a) Von diesem Verluste sagt der ?oeta8axc> aä ann. 782.
I'rancoruiugue truai l'roceres luut c-ecle necatl
IsAati et prwclari nuattuur illic^xllirxlbi comites, cnin viointi veneranclisid>lc>I)ilibiisgue viri8 baa clacle peremti5.
At religuis belli popu!ii8 cousuintu8 in illoGeusteri nunieeo iregnit.
b) S. ^.nn. blA-nbartli. Es ist gar nicht wahrscheinlich,daß Carl diese Rache gegen Leute im Gefolge ausgeübethabe, welche ihrem edle» Herrn dienten, und ihreSchuldigkeit thaten. Denn diese waren so wenig straf-bar , als es unsre Soldaten find, wenn fie ihrer Fahnefolgen. Es ist daher kein Zweifel, daß diese 4500Gefangene, welche Carl enthaupten ließ, gemeine Weh-ren gewesen, welche sich ohne Dienstpflicht auf Wede-kinds Seite gewandt hatten; und ein General würdenoch jetzt eben so handeln, wenn Bürger oder Baurendie Waffen ergriffen. Die Folge bestätigt diese Ver-tun-