192 Unter den Römern und Franken,
Gln. III. auf den Gcrtcndcnbcrg bey der Stadt Dß><nabrück, ausiatt daß uoL «. v. in Gounu. r!a IV ss.O. I. p. 4;?. sie au der Edcr setzt. Meines Ermessenskömmt es auf den Gleichlaut der Worte nicht an, undda man ziemlich deutlich zeugen kann, daß iloclsseo-Imrß den Franken auf dem Wege aus Thüringen inSachsen aufgestossen sey, so wollen alle andre Gründenichts erheben. Die Stelle beym ? u u na xi. VI. ac!aun. 744. sagt deutlich: klvoluto triouuia Carola»nmnunz Haxoumrr iyssz robellautibus ruin
exeroitu irrupit, ibigue aa^tiz lrabitataribu^, gnrluo re^uo olle creclobantnr, ab^gne belli
rliscrinrine acguissvir. Hier wird zwar so wenig einesDietcrichs als Ochsiburgs gedacht. Allein vhnstreitizisi hier die Rede von dem ersten Feldzuge 744, wel-chen die tXuu. 'Illl. ößa?. etc. irrig ins Jahr 74 z setzen,worin Carlmann sich aus Bayern gegen Sachsen wand-te, Dchseburg einnahm und Dietrichen zur Uebergabenöthigte. Folglich lag es in coulriria Vrauciar orten»tslis.
H. Z2.
Zustand bey der Ankmist Carls des Grossen.
Endlich erschien Carl der Grosse und mit ihm decgrosse Zeitpunkt, worin das Land der Sassen zum erstemmal eine Provinz des fränkischen Reichs werden sollte.Die Siiftung unsers Bischofschums macht ihn zugleichmerkwürdig , und da unsre ganze Verfassung sich dahinzurück zieht, so verdient er die genaueste Betrachtung.Die bisher erzählten allgemeinen Begebenheiten haben eSmir einigermassen wahrscheinlich machen sollen, daß unsreVorfahren so wenig von den Römern als Allemannicrnund Franken in ihren unbeschlossenen Verfassungen gestört
wor-