154 Unter den Römern und Franken?
§. IZ.
Denkwürdigkeiten derselben.
Bis dahin erforderten die Kriege die Aufmahnungal ler Gemeinen s). Die Edlen I?) hielten es darin mch-rentheilö mit den Römern, und die Gemeinen warensicher c) gegen alle Herrschaft, obwohl nicht gegen einReich, welches aus den verlängerten Feldherrschafcen hatteentstehen können. Es ist dabey merkwürdig, daß dieRömer von jenem schwäbischen Bunde eine förmliche Hülfegegen die CheruSkischen und andre Sassen erwarteten, undwiederum der Markomannische König auf den Beystandder Römer rechnete ä); «mgleichen daß die Völker an derSeeküste und besonders dieKauchm leicht der Römer Par-tey nahmen, und eine römische Besatzung an der Emssduldeten e). Da die Gegenden zwischen dem Rhein, derEmse und der Weser sich solchergestalt zur Nothfreund-schaft f) beguemen musten, so konnten sie nicht wohl ohneHäupter oder gemeine A) Könige blechen, weil die einzel-nen Wohner einen Hauptburgen nöthig hatten, womit dieRömer etwas gewisses schließen konnten. Ein solcher Kö-nig hatte eine nothwendige Stütze ft) an den Römern,so lange er sem Volk nicht unterdrückte, und einen natür-lichen Feind an den Adel, ehe man Lehne kannte, und solcheohne Schimpf annahm. Bis dahin erhielten sich die Ge-weinen durch ihn, und er durch die Gemeinen i).
a) Da die Römer mit Heeren von 40 bis 100000 ein-brachen, so reichten keine edle Gefolge zu, um ihnenWiderstand zu leisten. Germanicus sagt ausdrücklich:ncw. lurlcain (Zermano, nvn Agleam, ne lama gui-cksin kewroiwrvovestrmata-jzriirmmutcunaue aeiemchastatam; Leetorls ^rwukla aut brevia tola »/«r