zweyter Abschnitt. 115
straffe fliehte), sich in Geholzen verbiegt, damit ein leeresLand zeigt, einen einzelnen Feind nicht fürchtet, von einerMenge mit Mühe und Gefahr aufgesucht, und höchstensan dem enrberlichstcn Theile seines Vermögens beschädigetwerden kann, wenn sem Vieh in den Holzungen steckt,und seine Wohnung ungefchmückt ist. Inzwischen tragendoch auch diese Dorfer zu dem hohen Landprcise vieles bey,und eine kluge mit der Freyheit bestehende Policey magdas übrige verbessern.
a) Nichts ist leichter als den Handel auf dem platten Lan-de zu verbieten oder ihn einzuschränken. Ersters gehtaber hier nicht wohl an, weil man dadurch den Handelder Hauptstadt zuwenden würde, die zu gemeinen Lau-dcsansgaben gewöhnlich nichts beytragt. Lctzkers aberist der Weg zu Privilegien, Monopolen und Verpach,tungen.
b) Auf manchen Dörfern finden sich 2 Apotheker und r o,12 bis 16 Weinschenken. Dies verführt im Kriege dieSoldaten, ihre Wirthe in Unkosten zu stürzen; und dasHerzog!. Braunschw. so genannte Türkcncorps genoß176z an einem Tage für mehr als tausend Thaler Cham-pagner Wein, weil er im Dorfe feil war.
c) Man wird nicht leicht ein BanrenhauS, nemlich einErbwohnhans an der Heerstrasse sehen, und man solltekeinem der daran bauete einen Kncgesschaden vergüten.Der Gewinn von der Heerstcassc im Frieden sollte ibnwegen seines Verlustes im Kriege schadlos halten. ESWare in einem Kriege den einzelnen Wohnen., welchenals Land.eigenkhüinern die Last aufliegt, nicht zu verdnr-ken, weun sie alle Dörfer in Brand steckten. Das ns zzanrjuiflem luter 5s fiirxflas 5eäs8 war die Maxime einesVolks, das keine Vesiungen und keine Nester für seineFeinde bauen, sondern bey seiner Ankunft sich in die
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