Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
99
Einzelbild herunterladen
 

zweyter Abschnitt.

99

§. 5.

Von den Bergs».

Die Berge enthalten Kohlen.1), Marmor b>), rothe,gelbe und schwarze Kreite, vielerlei) gute Steine, auchSilber c) und Eisen 6), welches man eine Zeitlang glück-lich entbehrte, und jetzt bey dem Mangel des Holzes nichtmit Vortheil gewinnen kann. Ans der Oberfläche findetman schöne und harte Crifialle e), welche sich an Steineund Marmor hangen, abfallen und überall auf dem San-de blinken« Auf gleiche Art bilden sich einige Kiese, undbesonders ein artiger WürfelkicS si). Der Braunstein A)schießt auch hier und da so an. Sonst giebt vieler,ley Thon, braunen und weissen Mergel, seimcn, Gips !r),Gießerde i), Schiefer und Kalkstein. Die Schichte inden Steinbrüchen scheinen horizontal gelegen, und sich ansdieserTage durch einen untern Druck in der Mitte erhobenzu haben. Einige derselben zeigen durchgängig Dendri-ten le). Besonders aber diejenigen, woran sich derBraunstein hangt. Vordem waren die Berge reich anHolze, und da wo sie nunmehr getheilt sind, zeichnen sie sichbereits wiederum aus eine angenehme Are von den übrigenauö, welche die schädliche Gemeinschaft bisher verwüstetund vernachiäßiget hat. Nach der Süd - und Nordseezu sind fast gar keine Berge. Jenseits denen, welche unserStift von der Seite des Niederrhsms decken, finden sichminder einzelne Wohner und mehr Städte, worin auchschon Ackerhöfe liegen und Anspänner wohnen, zum Zei-chen, daß jene Gegenden mehrern Anfällen als die unsri-gen ausgesetzt gewesen.

s) Die Stadt Osnabrück hat eine Kohlengrube auf deinPtssberge, aber bloß zu ihrem Kalksfen» Der Lan-G « bcshcrx