zweyter Abschnitt.
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begreiflich. Der auf der Heide sucht aus vierzig Quel-len, was der andre aus einer nimmt. Jenem raubtein Unglück zur Zeit nur 2 von 40, diesem ein Miß-wachs alles. Jenen kaun der Steuereinnehmer nichtausmcssen, der Gutsherr nicht ergründen, und derKrämer nicht verführen, weil er bey Pfennigen ein-nimmt, und also auch den Werth eines jeden Pfennigskennet. Dieser hingegen ärndtet, ißt und trinkt im Gros-sen, verachtet die Allmofen der Natur, und wird leichtstol, und faul. In unserm Stifte ist es sichtbar: aufkeinem guten Boden fält ein Stück Linnen.
b) Ich werde zu seiner Zeit aus den Viehschatzregisternzeigen, daß die jetzige Schaafzucht gegen die alte, inden so genannten barbarischen Zeiten, wo der Handelblühete, und noch keine Bücher für die Schäfer ge-schrieben wurden, wie 1. zu 8. siehe; woran i) derVerfall der Hanseatischen Handlung S. u /rs? xxvon der Zucht und Wartung der Schaafe in der Vor,rede y. 6. 2) Der Verfall der Schäferkunsi sAhlströmnennt es mit Recht IrenckiAn kontier), z) Das dahererfolgte öftere Sterben rc rc. mehr Schuld haben, als4) die Abnahme der Heiden und ?) die Bepflanzungder Berge. Denn es giebt die gn'sten Schäfcreyenin Ländern ohne Gemeinheiten, ohne Heide und ohneBerge.
«) Dies Anzünden wurde durch eine Landcsverordnungvom 29. April 1720 verboten: ,Nachdem, beißt cS„darin, seit einigen Jahren wahrgenommen Word n,„daß in diesem unsern Fürsieuthume so wohl als den„benachbarten Landen die Heiden und Torfvennen um„etwa Buchweitzen darin zu säen oder sonst, im Früh-jahr von den Unterthanen angemndct werden; und„dann— Gestank— Rauch— Menschen und Vieh„auch Frucht und Obsibäumen, insbesondre dem Eich-„bäume sehr schädlich seyn soll. Als rc. rc. T er au-
Mösers Osnghr. Gesch. i.TH. G a-m-
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