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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
73
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erster Abschnitt. 7z

1) In dem Aspelschcn Hofrechte bey dem von Steinenj). 177K hecht es: kormündig oder Waßtinsig; undin der Capitulation des Oßnabr. Bischofes Courad von1482, beym le^izs vom Archiv-Wesen in app. p. 9.Freye unde Waßtinsige Lüde mögen sitten sunder je-nige unser unde unser Amtlüde Schattinge Densie undBede. Die Churmede wird sonst insgemein so aus-gelegt, daß ihr Name von der freyen Wa!,l des bestenPfandes, welche der Gutsherr hat, abstamme. Al-lein sollte nicht eben diese freye Wahl zugleich das Sym-holum von der freyen Schutzwahl des Mannes seyn'?

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Von den verschiedenen freyen Hoden.

Die älteste Hode im Stifte ist wohl diejenige, wei-che ein zeitiger Bischof mit dem H. Peter hat, und de-ren Genossen jetzt Pekersreye genannt werden L). DerDomprobst, Domdechant und Domküster, schützen mit demheiligen Cnspinus und CrispinianuS als der Patronen derDomkirche; der Probst zu St. Johann mit dem heil. Jo-hannes, der Abt zu Jburg mit dem heil. Clemens; die SradtOßnabrück Mit dem heil. Geists, dem heil. Anton, derheil. Elisabeth und der heil. Marie als Patronen zweyerihr gehörigen Hof Häuser, der Landdrost aber vermuthlichvon Amtswegen b>). Auch will das adliche Haus Schu-lenburg eine Hodegerschtigkcit hergebracht haben. Dannschützt ein jeder Edelmann auf seinen Frechtcn c), jedesKloster auf seinem Orbaren c!), wie jeder Herr sein Ge-sinde, und jedes Bürger- oder Weichbildörecht e) seinedarunter stehenden Einwohner. Die in unserm Stifteehedem vorhanden gewesene und zum Theil noch vorhandeneRavenspsrgischen, Tecklmöurgischen, Lingischen und Mün-

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