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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
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Vorrede.

schichte dem Staate vollends erheblich. Die Eigenliebeopfert Ehre und Eigenthum für ihre Nechtbabung auf.Der Sieger gewinnt allezeit zu viel; er fesselt wie inFrankreich zuletzt Cacholiken und Rssormirte an seinen

Waaen Aber wehe dem Geschichtssch'eiber,

dem sich dergleichen Einmischungen nicht in die Händedrangen; und bey dem sie nicht das Resultat wohlge»nahrcer Kräfte sind.

Doch es ist Zeit, daß ich von meiner Ansschwei»fung zurückkehre. Ich habe meinem Leser nur noch zusagen, wie ich, wenn mir Gott Leben und Gesundheitverleihet, den ersten Theil meiner Geschichte, welcherbis dahin gebet, daß unsere Bischöfe die Bestätigungsämtlicher nach und nach an sich gebrachten Reichs,vogteyen, und die Grafenbänne darüber vom Kaysererhallen haben, bald zu liefern gedenke. Man wirdalsdann schon dm Block, woraus die Landeshoheitgebildet wird, aus dem Rauhen gearbeitet, und dieZüge erscheinen sehen, welche ihre künftige Gestalt ver»rathen. Ich hoffe übrigens, meine Gönner undFreunde, denen ich die Geschichte unsers Baterlan«des hiemil zu übergeben anfange, werden solche miteinigen Vergnügen lesen. Eine Familie nimmt ins»gsmein Antheil an den Zufällen der ihrigen, unddie Geschichte unsers kleinen Staats ist die Erzah»lung der Begebenheiten unserer nächsten Angehöri»gen. Der Zirkel, für welchen solche einige Wich»tigkeit haben, wird zwar sehr klein syn. Allein ichentsage mit Freuden der Begierde in einer grossen

Gesell»