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Romancero — Letzte Gedichte.
Nur Ivo die Engel fliegen.Da wächst das ew'ge Vergnügen;Hier unten ist alles Sund' und LeidUnd saure Kirsche und Bitterkeit.
28.
Geleert Hab' ich nach HerzenswunschDer Liebe Kelch ganz ausgeleert;Das ist ein Trank, der uns verzehrtWie flamnienheißer Kognakpnnsch.
Da lob' ich mir die laue WärineDer Freundschaft; jedes ScelenwchStillt sie. ergnickend die GedärmeWie eine fromme Tasse Thee.
29.
Die Licbcsglnten. die so lodernd flammten.Wo gchn sie hin, wenn unser Herz verglommen?Sic gchn dahin, woher sie einst gekommen,Zur Holle, wo sie braten, die Verdammten.
30.
Es geht am End', es ist kein Zweifel,Der Liebe Glut, sie geht zum Teufel.
Sind wir einmal von ihr befreit,
Beginnt für uns die beßre Zeit.
Das Glück der kühlen Häuslichkeit,Der Mensch genießet dann die Welt,Die immer lacht fürs liebe Geld.
Er speist vergnügt sein Leibgericht,
Und in den Nächten wälzt er nichtSchlaflos sein Haupt, er ruhet warmIn seiner treuen Gattin Arm.
31.
Welcher Frevel, Freund! AbtrünnigWirst du deiner fetten Hanne,
Und du liebst jetzt jene spinnigDürre, magre Marianne!