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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
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Noten.

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N h »in v s n i t.

Des Königs Nhampsenitus Ncichtilm all Geld, sagteil die ägyptischen Priester,sei so groß gewesen, daß ihn keiner der nachmaligen Könige überbieteil oder ihmnahe kommen tonnte. Da er nnn seine Schätze in Sicherheit aufbewahren wollte,habe er ein steinernes Gemach erbaut, das mit einer seiner Wände an den äußerenFlügel seines HauscS stieß. Der Werkmeister davon habe nun, aus bösen Absichten,folgendes angestellt. Einen der Steine habe er so eingerichtet, daß er sich vonzwei Männern oder voll einem leicht aus der Wand herausnehmen ließ. Und alsdieses Gemach aufgeführt war, verwahrte der König seine Schätze darin. NachVerlans einiger Zeit berief nun der Baumeister, kurz vor seiu'em Lebensende,seine Söhne (deren er zwei hatte) und erzählte denselben, wie er für sie gesorgt,daß sie vollauf zu leben hätten, und den Kunstgriff, den er bei Erbauung desköniglichen Schatzes angewendet habe; und nach genauer Beschreibung, wie derStein herauszunehmeil sei. gab er ihnen die Maße dazu, mit dem Bedeuten, wennsie immer auf diese acht hätten, würden sie Verwalter voll den Schätzen des Königssein. Darauf endigte er sein Leben; seine Söhne aber schoben das Werk nichtlange auf: sie gingen des Nachts zur Königsburg, fanden wirklich den Stein indem Gebäude aus, konnten auch leicht damit umgehen, lind nahmen eine MengeSchätze Heralls. Als nun der Köllig wieder einmal das Gemach öffnete, wunderteer sich, die Gefäße von den Schätzen nicht voll zu sehen, wußte aber doch niemandenschuld zu geben, da die Siegel (all der Thüre) unversehrt waren, und das Gemachverschlossen. Doch als er bei zwei- und dreimaligem Öffneil die Schätze immervermindert sah (denn die Diebe hörten nicht auf zu Plündern), da machte cr's also.Er ließ Schlingen verfertigen und legte sie um die Gefäße her, worin die Schätzewaren. Da nun die Diebe kamen wie zuvor, und einer hineinschlüpfte und auein Gefäß ging, wurde er sogleich in der Schlinge gefallgell. So wie er aber seineNot bemerkte, rief er sogleich seinem Bruder, gab ihm die Sache zu erkennen, undhieß denselben eiligst hereulschlüpfeu und ihm den Kopf abschneideil, damit ernicht, sähe man ihn und fände wer er sei, denselben ebenfalls ins Verderben brächte.Dein schien das wohlgesprocheu, und er befolgte es wirklich, paßte dann den Steinwieder in die Fuge, und ging nach Hause mit dem Kopf seines Bruders. Wiees null Tag ward und der König in das Gemach trat, wurde er ganz betroffendurch den Anblick voll dem Leibe des Diebs, der ohne Kopf in der Schlinge stak,während das Gemach unbeschädigt war, ohne Eingang und ein Schlupfloch nachaußen. In dieser Verlegenheit soll er es nun also gemacht haben. Er hing denLeichnam des Diebes all der Mauer auf und stellte Wächter dazu, mit dem Befehl,falls sie einen weinen oder wehklagen sahen, den sollten sie ergreifeil und zu ihmführen. Als nun der Leichnam aufgehängt war, soll es seiner Mutter arg ge-wesen sein. Sie sprach mit ihrem übriggebliebenen Sohne, und gebot ihm, eszu veranstalten, wie er nur könne, daß er den Leib seines Bruders herunterkriege;und, wenn er das unterlassen wollte, drohte sie ihm, zum König zu gehen undanzuzeigen, daß er die Schätze habe. Als sich nun die Mutter so hart anließ gegendeil übriggebliebenen Sohn, und alles, was er ihr sagte, vergeblich war, soll erfolgendeil Kunstgriff angewandt haben. Er schirrte Esel all, legte ihnen Schläuchevoll Wein auf und trieb alsdann die Esel vor sich her; lind als er an die Wache