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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
94
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Nomauccro Letzte Gedichte.

In die Flammen des KamincsWerf' ich sie verdrvßnen Blicks;Ängstlich knistern diese TrümmerMeines Glücks und Mißgeschicks.

LicbeSschwiire, flatterhafte,

Falsche Eide, in den SchlotFliegen sie hinauf es kichertUnsichtbar der kleine Gott.

Bei den Flammen des KamincsSitz' ich träumend, und ich seh',Wie die Fiinkchen in der AscheStill verglühn Gut' Nacht Ade!

Lazarus.

i.

WcltllNtf.

Hat man viel, so wird man baldNoch viel mehr dazu bekommen.Wer nur wenig hat, dem wirdAuch das wenige genommen.

Wenn du aber gar nichts hast,Ach, so lasse dich begraben

Denn ein Recht zum Leben, Lump,Haben nur, die etwas haben.

2.

Rückschritt.

Ich habe gerochen alle GerücheIn dieser holden Erdenkliche;

Was man genießen kann in der Welt,Das Hab' ich genossen wie je ein Held!Hab' Kaffee getrunken, Hab' Kuchen gegessen,Hab' manche schone Pnhpe besessen;

Trug seidne Westen, den feinsten Frack,Mir klingelten auch Dukaten im Sack.Wie Gellert ritt ich auf hohem Roß;Ich hatte ein Haus, ich hatte ein Schloß.