Nomauccro — Letzte Gedichte.
In die Flammen des KamincsWerf' ich sie verdrvßnen Blicks;Ängstlich knistern diese TrümmerMeines Glücks und Mißgeschicks.
LicbeSschwiire, flatterhafte,
Falsche Eide, in den SchlotFliegen sie hinauf — es kichertUnsichtbar der kleine Gott.
Bei den Flammen des KamincsSitz' ich träumend, und ich seh',Wie die Fiinkchen in der AscheStill verglühn — Gut' Nacht — Ade!
Lazarus.
i.
WcltllNtf.
Hat man viel, so wird man baldNoch viel mehr dazu bekommen.Wer nur wenig hat, dem wirdAuch das wenige genommen.
Wenn du aber gar nichts hast,Ach, so lasse dich begraben —
Denn ein Recht zum Leben, Lump,Haben nur, die etwas haben.
2.
Rückschritt.
Ich habe gerochen alle GerücheIn dieser holden Erdenkliche;
Was man genießen kann in der Welt,Das Hab' ich genossen wie je ein Held!Hab' Kaffee getrunken, Hab' Kuchen gegessen,Hab' manche schone Pnhpe besessen;
Trug seidne Westen, den feinsten Frack,Mir klingelten auch Dukaten im Sack.Wie Gellert ritt ich auf hohem Roß;Ich hatte ein Haus, ich hatte ein Schloß.