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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
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Romanccro Letzte Gedichte.

Also tost in Schimpf und ErnstDas Turnet für Gott und Glauben,

Doch die Kämpe» ganz vergeblichKreischen, schelten, wüten, schnauben.

Schon zwölf Stunden währt der Kampf,Dein kein End' ist abzuschaun;

Müde wird das PublikumUnd es schwitzen stark die Frauen.

Auch der Hof wird ungeduldig,

Manche Zofe gähnt ein wenig.

Zu der schönen KöniginWendet fragend sich der König:

Sagt mir, was ist Eure Meinung?Wer hat recht von diesen beiden?

Wollt Ihr für den Rabbi EuchOder für den Mönch entscheiden?"

Donna Blanka schaut ihn an,

Und wie sinnend ihre HändeMit verschränkten Fingern drückt sieAn die Stirn und spricht am Ende:

Welcher recht hat, weiß ich nichtDoch es will mich schier bedünkcn,

Daß der Rabbi und der Mönch,

Daß sie alle beide stinken."

Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme.

Ich habe euch erleuchtet in der Dunkelheit, und als die Schlachtbegann, focht ich voran, in der ersten Reihe.

Rund um mich her liegen die Leichen meiner Freunde, aberwir haben gesiegt. Wir haben gesiegt, aber rund umher liegen dieLeichen meiner Freunde. In die jauchzenden Trinmphgcsänge tönen

(18401850.)

Hymnus.