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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
64
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Noimmccro Letzte Gedichte.

Mein geliebtes Mexiko,Nimmermehr kann ich es retten,Aber rächen will ich furchtbarMein geliebtes Mexiko."

Zivrikes Buch.

Hamentationen.

Das Glück ist eine leichte Dirne,Und weilt nicht gern am selben Ort,Sie streicht das Haar dir von der Stirne,Und küßt dich rasch und flattert fort.

Fran Unglück hat im GegenteileDich liebefest ans Herz gedrückt-Sie sagt, sie habe keine'Eile,

Seht sich zu dir ans Nett und strickt.

Waldeinsiuukrit.

Ich Hab' in meinen JngendtagenWohl auf dem Haupt einen Kranz getragen;Die Blumen glänzten wunderbar,

Ein Zauber in dem Kranze war.

Der schöne Kranz gefiel wohl allen,

Doch der ihn trug, hat manchem mißfallen:Ich floh den gelben Mcnschenncid,

Ich floh in die grüne Waldeinsamkeit.

Im Wald, im Wald! da könnt' ich führenEin freies Leben mit Geistern und Tieren:Feen und Hochwild von stolzem Geweih,Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu.

Sie nahten sich mir ganz ohne Zagnis,Sic wußten, das sei kein schreckliches Wagnis;Daß ich kein Jäger, wußte das Reh,

Daß ich kein Vernnnftmensch, wußte die Fee.

Von Fecnbcgünstigung plaudern nur ThorenDoch wie die übrigen HonoratiorenDes Waldes nur huldreich gewesen, fürwahr,Ich darf es bekennen offenbar.