.
!
158
Noinanccro — Letzte Gedichte.
„Alle Adler des GedankensNisteten in seinem Hanpte,
Und in seinem Herzen herrlichStrahlte Großmut wie die Sonne.
„Ihm verdankt die Krane SpanienHundert Königtümer, größerAls Eurvpa und viel reicherAls Vcnezia und Flandern.
„Zur Belohnung für die hundertKönigtümer, die viel größerAls Europa und viel reicherAls Benezia und Flandern,
„Gab man ihm ein hänfen Halsband,Einen Strick; gleich einem SünderWard Bilbao ans dem MarktplatzSankt Sebastians gehenkt.
„Kein so ritterlicher Degen,
Auch von g'ringcrm Heldensinn,
Doch ein Feldherr sondergleichen,War der Cortcz, Don Fernando.
„In der winzigen Armada,
Welche Mexiko erobert,
Nahm ich Dienste — die StrapazenFehlten nicht bei diesem Fcldzug.
„Dort gewann ich sehr viel Gold,Aber auch das gelbe Fieber —
Ach! ein gutes Stück GesundheitLieß ich bei den Mexikanern.
„Mit dem Golde Hab' ich SchiffeAusgerüstet. Meinem eignenStern vertrauend, Hab' ich endlichHier entdeckt die Insel Euba,
„Die ich jetzo gnberniereFür Juanna von KastilienUnd Fernand von Arragon,
Die mir allerhöchst gewogen.
„Habe nun erlangt, wonachStets die Menschen gierig laufen;Fnrstcngunst und Ruhm und Würden,Auch den Calatrava-Orden.