Lehte Gedichte.
„Trcnsanc blieb ich ihm ergeben,Diesem andern großen Christoph,Der das Licht des Heils getragenZu den Heiden durch das Wasser.
„Ich vergesse nicht die MildeSeines Blickes. Schweigsam litt er,Klagte nur des Nachts den SternenUnd den Wellen seine Leiden.
„Als der Admiral zurück gingNach Hispanien, nahm ich DiensteBei Ojcda, und ich schiffteMit ihm ans auf Abenteuer.
„Don Ojcda war ein RitterVon der Fnßzch' bis zum Scheitel,Keinen bessern zeigte weilandKönig Artus' Tafelrunde.
„Fechten, fechten mar die WollustSeiner Seele. Heiter lachendFocht er gegen wilde Rotten,
Die ihn zahllos oft umzingelt.
„Als ihn traf ein gift'ger Wurfspieß,Nahm er stracks ein glühend rotesEisen, brannte damit ansSeine Wunde, heiter lachend.
„Einst, bis an die Hüfte watendDurch Moräste, deren AusgangUnbekannt, anfs G'ratewohl,
Ohne Speise, ohne Wasser,
„Hatten wir schon dreißig Tagelins dahin geschleppt; von hundertZwanzig Mann schon mehr als achtzigWaren auf dem Marsch verschmachtet —
„Und der Sumpf ward immer tieferUnd wir jammerten verzweifelnd —Doch Ojeda sprach uns Mut ein,Unverzagt und heiter lachend.
„Später ward ich WaffenbruderDes Bilbao — dieser Held,
Der so mutig wie Ojeda,War kriegsknnd'ger in Entwürfen.
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