Erstes Buch. Historien.
In die seidnen Kissen drücktSie das Lockcnhanpt, »nd blicktVornehm auf den großen HansenDerer, die zn Fnße laufen.
Wenn ich dich so fahren seh',Thut es mir im Herzen weh!Ach, es wird dich dieser WagenNach dem Hospitale tragen,
Wo der gransenhafte TodEndlich endet deine Not.
Und der Carabin niit schmierigPlumper Hand und lernbegierigDeinen schönen Leib zerfetzt,Anatomisch ihn zersetzt —
Deine Rosse trifft nicht minderEinst zu Montsaucon der Schinder.
LS
IV.
Besser hat es sich gewendet,Das Geschick, das dich bedroht' —
Gott sei Dank, du hast geendet,
Gott sei Dank, und du bist tot.
In der Dachstnb' deiner armenAlten Mutter stärkest du,
Und sie schloß dir mit ErbarmenDeine schönen Augen zu.
Kaufte dir ein gutes Lailich,
Einen Sarg, ein Grab sogar.Die Begräbnisfeier freilichEtwas kahl und ärmlich war.
Keinen Pfaffen hört' man singen,Keine Glocke klagte schwer;
Hinter deiner Bahre gingenNur dein Hund und dein Friseur.
„Ach, ich habe der Pomare,"
Seufzte dieser, „oft gekämmtIhre langen schwarzen Haare,
Wenn sie vor mir saß im Hemd."
Was den Hund betrifft, so rannt' er.Schon am Kirchhofsthor davon,lind ein Unterkommen fand erSpäterhin bei Nos' Pompvn.