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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
27
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Erstes Buch. Historien.

Das sind die Folgen der Revolutionlind ihrer fatalen Doktrine;

An allem ist schuld Jean Jacques Rousseau,Voltaire und die Guillotine.

Doch sonderbar! es dünkt mich schier,Als hätten die armen GeschöpfeGar nicht bemerkt, wie tot sie sindUnd daß sie verloren die Köpfe.

Ein leeres Gespreize, ganz wie sonst,Ein abgeschmacktes Scherwenzen —Possierlich sind und schauderhaftDie kopflosen Reverenzen.

Es knixt die erste Dame ci'ackonrUnd bringt ein Hemd von Linnen;Die zweite reicht es der Königin,

Und beide knixen von hinnen.

Die dritte Dam' und die vierte Dam'Knixen und niederkuieenVor ihrer Majestät, um ihrDie Strümpfe anzuziehen.

Ein Ehrenfräulein kommt und knixtUnd bringt das Morgcnjäckchen;

Ein andres Fränlein knixt und bringtDer Königin Unterröckchen.

Die Oberhofmeisterin steht dabei,Sie fächert die Brnst, die weiße,

Und in Ermanglung eines KopfsLächelt sie mit dem Steiße.

Wohl durch die verhängten Fenster wirftDie Sonne neugierige Blicke,

Doch wie sie gewahrt den alten Spuk,

Prallt sie erschrocken zurücke.

Po innre.

I.

Alle Liebesgötter jauchzenMir im Herzen, und FanfareBlasen sie und rufen: „Heil!Heil der Königin Pomare!"