Druckschrift 
Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
151
Einzelbild herunterladen
 

i5t

welche so schnell und unvermuthet auf einan-der folgen.

Diese Art. die Entfernung der Sternschnuppenzu schätzen, ist in sehr vielen Fällen anwendbar,obschon man sie darin nie gebrauchen wird, wennman correspondirende Beobachtungen erhaltenkann. Diese Methode wird noch sehr an Sicher-heit gewinnen, wenn wir erst durch mehrere Beob-achtungen nähere Aufschlüsse über die Natur undEigenschaften der Sternschnuppen haben wer-den. In dem Grade, in welchem unsereKenntnisse wachsen, werden sie auch leichter zuerwerben. Theorie und Beobachtungen gehengleichen Schritt fort und führen sich wechselweiseweiter. Jeder Anfang hat seine Schwierigkeiten,jedes Weitergehen wird leichter, und zwar in ei-

auch oft die Sekundenuhren so, die die Sekunden in 5Theile theilen und hiezu einen eigenen Zeiger haben.«Die Schallbeobacluungen, wo die Glanzen der Fehler 4Tertien waren, waren natürlich mit solchen Uhren nichtgemacht, die nur 12 Tertien angabcn. Nach den Schall-beobachtungen zu urtlieilen, geht die Schärfe der Sinn©bis auf 2 Tertien, es ist also notbwendig, dak die Ter-tienuhr einzelne oder noch besser halbe Tertien engiebt.Für den Künstler ist dieses nicht schwer zu erhalten, daer nur die Rechnung von Zahn und Getriebe darnach ein-y.urichten hat. Gewöhnlich geben die Uhrmacher demSperrade und dem Getriebe, was hineingreift, einen zukleinen Umfang und eine zu kleine Anzahl von ZähnenVnd Stäben. Hiedurch entsteht der holperige, ungleich-förmige Gang des Tertienzeigers. Wenn sie von beydendas Doppelte nähmen, so würde der Gang viel sanfter undgleichförmiger werden-,.