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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Sternschnuppen ihre verschiedenen Entfernungen,'ihre Gröfsen und ihre Geschwindigkeiten mit einergrofseren Genauigkeit wird bestimmt haben , dannwird in diese Schätzungen eine noch grofsere Si-cherheit kommen, weil dann eine Bestimmung zurGontrolle der anderen dient. Obschon es jetzt imeinzelnen Falle wahrscheinlich ist, dafs man kei-nen grofsen Fehler begeht, so bleibt es doch im-mer möglich, dafs man einen sehr grofsen macht.In unseren Beobachtungs - Journalen stehen vieleSternschnuppen der ötenundytenGröfse als matteFünkchen angeführt, die nur i oder 2 Grad durch-liefen, aber wir wagten es nicht hieraus die Ent-fernung herzuleiten, weil wir keine correspondi-rende Beobachtungen dazu hatten , und es soschwer ist, so kurze Zeilen mit der erforderlichenGenauigkeit zu schätzen.

In den meisten Fällen hat der Fehler in derBestimmung der Dauer wohl einen grofseren Ein-flufs auf das Resultat, wie die fehlerhafte Neigungder Bahn gegen die Sehlinie. Es ist unterdiesen Umständen schwer, die kurze Zeit derDauer so genau zu schätzen, dafs man nicht umdie Hälfte oder um ein Drittheil des Ganzen fehlt.Nur Uebung und viele Beobachtungen am Sekun-denpendel können diesen Fehler verminderen. DieGränze einer Zeitabtheilung mifst sich sehr genaumit der Tertienuhr, : *) aber nicht die Von zweien,

*) Die Tertienuhren, von denen liier die Rede ist, sind sol-che, die einzelne Tertien schlagen, Man nennt sonst