Druckschrift 
Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
152
Einzelbild herunterladen
 

15a

.. ..V:

nem wachsenden Verhältnifs, da das Weitergehengerade das Weitergehen erleichtert.

Wir stehen hier an der Gränze eines grofsendunklen Capitels der Naturlehre und fragen immernoch vergebens: Was sind dieFeuer von Baku?*)Was die von Karsches **) und Zellerfeld? ***)W as sind Irrlichter, Sternschnuppen, Feuerku-geln , f) Schröters Lichtfunken ff) und die Blitzeauf dem Monde?

Von allen diesen wissen wir noch sehr wenigund werden vielleicht nach einer langen Reihe vonJahren hierüber noch sehr wenig wissen, da dieSeltenheit der Erscheinungen die Beobachtungenerschwert.

Nur die Sternschnuppen machen hievon eineglückliche Ausnahme , weil sie häufig und leichtzu beobachten sind. Aber nur von correspon-direaden Beobachtungen läfst sich etwas erwarten,

*) Reineggs Reisen und Lichtenbergs Caletider für 1798-

**) Ein Landgut}' bey Hilden, 1 Meile von Düsseldorf und1 vom Wohnorte des Verfassers. Oft scheint derWald, oft das Feld, oft die Gebäude des Guthes in vol-len Flammen zu stehen. Das Feuer verschwindet wie-der und alles ist unversehrt. Der Aberglaube, dessenHauptretrancliernent die Meteorologie ist, hat bis hiehinalle nähere Untersuchungen dieses merkwürdigen Phäno-mens vereitelt.

***') Deutsche Merkur. Oktob. 1783.

}) D Ch/adnis Abhandlung über die Feuerkugeln und di«Abhandlung von D. ßlagden in den Philos. irantact. for,>784-

tt) Berl. astr, Jabrb. für 17 gg. S. »53-