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Auszugs aus einigen Briefen von Lichtenberg.
«Die Beobachtung, dafs sie wie eine Rakete«in die Höhe steigen, ist wiiklich interessant. *)«Es lohnte der Mühe, so etwas mit mehrern zu»versuchen, aber es werden immer nur wenige so.»vollständig beobachtet werden. Es mufs Ihnen«und Herrn Brandes doch wahre Freude machen,»in so kurzer Zeit mehr in dieser Lehre geleistet»zu haben, als alle Physiker seit der Schöpfung der»Welt oder doch gewifs seit der Süadiluth und den»Zeiten des Aristoteles. **) Ich sehe Ihre Bemü-
Dieses war dieAntwort auf ein Billet vom 4ten Nov. 1798-weiches ich wegen der besseren Verständlichkeit des Fol-genden hiehin setze. <*Iclr erhalte so eben von Hr. B. dieBerechnung der Bahn von No. XII. Sie stieg in die Hohewie eine Rakete, und das von einer Entfernung von 5 d.Meilen bis zu einer von 12. Wenn der schwedische Glau-be nicht der wahre ist, so sieht das sehr traurig für unserenarmen Planeten aus, denn dieses ist doch wahrlich derumgekehrte Prozeis des Ballens.*
Lichtenberg hatte mir nämlich einige Tage vorher er-zählt, dafs in Schweden der Volksglaube herrsche, dafsjede Sternschnuppe einen Gestorbenen bedeute. Das matt«wegziehende Fünkchen wäre die fliehende Seele des Tod-ten. — Bin bezeichnender Zug in Lichtenbergs Charak-ter war der, dafs seine Phantasie gerne bey diesem freund-lichen Bilde weilte. —
**) Lichtenberg scheint hier an die Teichinen oder an Eal-lys cultivines Urvolk gedacht zu haben. Uebrigens war"das, was Lichtenberg sagte, gerade in einer Lehre sehrleicht, in der man nur Hypothesen und keine Beobach-tungen gemacht hatte. Und sollte die Lehre von denSternschnuppen am Ende des achtzehnten Jahrhundert«