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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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von derSonnekann ihre Geschwindigkeit nicht vielgrüfser oder kleiner seyn, wie die der Erde, wennder Raum nicht sehr bald von ihnen soll entvölkertwerden. Und dieses scheint nicht der Fall zusejn, da von der Erde aus noch so viele beobach-tet werden. Hiebey wird freylich vorausge-setzt, dafs ihre Bahnen keine sehr langen Ellypsensind; sind sie dieses, so können sie freylichin der Nachbarschaft der Erde jede gegebene Ge-schwindigkeit haben, da man nicht weifs, ob siebey ihrer Sonnennähe oder Sonnenferne sind.

Aufser der Geschwindigkeit wird bey diesenBestimmungen auch noch die Richtung der Bahngegen die Sehlinie als bekannt vorausgesetzt.Hievon hängt die scheinbare Bewegung ab, -ausder die wahre hergeleitet wird. Bey der senkrech-ten Richtung ist die scheinbare Bewegung am gröbs-ten, bey der parallelen am kleinsten. Da dieBahn alle mögliche Neigungen von o° bis 90° ha-ben kann, so nimmt man die initiiere zu 45° alsdie wahre an. Die Wahrscheinlichkeit, dafs manhiebey nicht sehr viel irrt, ist ungleich grüfser, w'iedie vom Gegentheil. Von 90 bis 45° ist derUnterschied unbedeutend, von 45 bis i5° wirder schon merklicher. Von iS bis o° wirdfreylich der Fehler zuletzt unendlich grofs, aberdoch ist die Wahrscheinlichkeit, dafs man keinenFehler begeht, der grüfser ist w ie das doppelte, sechs-mal so grofs wie die vom Gegentheil. Wenn manerst durch eine grofse Anzahl correspondirender