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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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messer schätzte der Herr OLeramtmaon zu -jSek.Die Zeit und der durchlaufene Bogen sind dieStücke, nach denen man ihre Entfernung noch amsichersten schätzen kann, wenn man keine cor-respondirende Beobachtungen hat. Aus diesenkann man sie oft bis auf Meile bestimmen.

Die Bewegung der Sternschnuppen scheintziemlich gleichförmig 4 Meilen in i Sek. zuseyn. Soungefähr geben sie die genauesten Beobachtungenund die Theorie. - Wenn sie nämlich cosmischsind und als dunkele Körper im Welträume herum-aiehen, wie dieses Wallis, Hartfoeker, Maskelyneund Chladni glauben. Zwanzig Millionen Meilen

nicht, dafs die Ungewißheit dieser Schätzung sich bis auf§ des Ganzen beläuft. Aber wenn sie auch die Öälftewäre, so bleiben diese Zahlen doch noch zu grofs, um eswahrscheinlich zu finden, dafs diese Körper Sternschnup-pen oder Feuerkugeln waren. Wenn eine solche einmalauf die Erde fiel, so würde sie ganz Deutschland und ei-nem Theil von Frankreich und der Schweiz bedecken. Dievon Scheuten war noch gröfser. Nach der Beobachtunglegte sie in 6 St. einen Weg von 86000 Meilen zurück,llir Durchmesser war 700 Meilen und ihre Entfernung vonder Erde 6,000,000 Meilen.

Gometen waren sie auch 1 nicht, da sie so scharf be-gränztjwaren wie Planeten, und Olbers aus den Gesetzender Wahrscheinlichkeit bewiesen hat, daß nur alle 322Jahr ein Comet vor der Sonne hergehe. Geschieht nundieses einmal bey Nacht und das zweitemal bey trübenWetter, so können 1000 Jahre darüber hingehen, eheeinmal einer vor der Sonne beobachtet wird, Wenn nundiese dunkeln Körper weder Feuerkugeln noch CometenWaren,- was waren sie denn? ? Mehrere Nachrich-ten über sie findet man A. I. B. 1778- *%oi. und 1804.A. G.-E. Band I. S. C03, Band II. S, 262 und im Göttin-ger Taschenb, 1787.,